Algernon Percy

Algernon Percy

Algernon Percy, der Sohn des 9. Earl of Northumberland, wurde 1602 geboren. Nach dem Tod seines Vaters wurde er 10. Earl of Northumberland und im März 1636 ernannte ihn Karl I. zum Gouverneur der Flotte.

Im April 1638 wurde der Earl of Northumberland Lord High Admiral of England. Er wurde zunehmend kritisch gegenüber der Politik des Königs und weigerte sich bei Ausbruch des Bürgerkriegs, die Royalisten zu unterstützen und wurde seines Amtes enthoben.

Algernon Percy, 10. Earl of Northumberland, starb 1668.


PERCY, Lord Algernon (1750-1830).

B. 21. Jan. 1750, 2. s. von Hugh, 1. Herzog von Northumberland, von Lady Elizabeth Seymour, da. und h. von Algernon, 7. Herzog von Somerset br. von Hugh Percy, Lord Warkworth. erziehen. Eton 1756-63 Große Tour 1767. m. 8. Juni 1775, Isabella Susanna, da. von Peter Burrell, 8s. 3da. suk. Fa. von sp. bem. als 2. Baron Lovaine 6. Juni 1786 kr. Earl of Beverley 2. November 1790.

Büros gehalten

Biografie

Im Jahr 1773 war Percy „von zarter und schwacher Konstitution. besuchte im Auftrag seiner Ärzte Südfrankreich“.1 Er war im folgenden Sommer noch im Ausland, als die Wahlwerbung für die Wahlen in Northumberland begann, und schrieb an die Grundbesitzer der Grafschaft, dass er sich, länger als beabsichtigt inhaftiert, als ein Kandidat per Brief. Er scheint während der heiß umkämpften Wahl, die von seinem Vater geleitet wurde, abwesend gewesen zu sein, führte aber die Umfrage mit deutlicher Mehrheit an.

Percy war ein Unterstützer der Regierung, seine einzigen Stimmen waren mit der Verwaltung in drei Abteilungen für Wirtschaftsreformen, Februar-März 1780, während seine einzige Rede im Unterhaus darin bestand, die Northumberland-Petition am 6. April 1780.2 zu präsentieren, ohne Gegenstimme im Jahr 1780. Percy taucht vor dem Fall von North in keiner der bestehenden Divisionslisten auf. Sein Bruder, Lord Percy, berichtete am 20. März 1782, dass Algernon „nach einiger Zeit in einem schlechten Gesundheitszustand war, um den Winter in Nizza zu verbringen“.3 Englische Chronik schrieb 1781 über ihn: „Er ist ein junger Mann von milder und liebenswürdiger Art und ist weder durch Stiftungen kalkuliert noch durch Neigung dazu geneigt, sich für das lästige Treiben politischer Auseinandersetzungen materiell zu interessieren.“ Und am 30. Juli 1783 Horace Walpole erwähnte Mann gegenüber, dass Percy sehr "wenig in die Öffentlichkeit gegangen" sei. Er stimmte nicht über Shelburnes vorläufige Friedensverhandlungen vom 18. Februar 1783 oder Fox's East India Bill vom 27. November 1783 in den Listen ab, die Anfang 1784 erstellt wurden. Er wurde als Unterstützer von Pitts Regierung eingestuft. Im Januar 1784 verschaffte ihm sein Vater einen besonderen Rest an die Baronie von Lovaine, über den sein Bruder, Lord Percy, zu George Rose kommentierte: „Ich wusste, dass es das war, was mein Bruder sich sehr wünschte, obwohl ich besitze, dass ich es nie denken konnte war ihm ein Anliegen.'4


PERCY, Algernon, Lord Percy (1602-1668), von Petworth, Süß. später von Northumberland House, Westminster

B. 29. Sept. 1602, 3. aber 1. Surv. S. von Henry Percy, 9. Earl of Northumberland, und Dorothy, da. von Walter Devereux, 1. Earl of Essex, Wid. von Sir Thomas Perrot & Dolch von Haroldston, Pemb. Bruder. von Henry*.1 erziehen. privat (William Nicholson) 1608-15 St. John’s, Camb. 1615, MA 1616 M. Tempel 1615 Christuskirche, Oxf. 1617, Padua 1621 Auslandsreise (Niederlande, Frankreich, Italien) 1618-24.2 m. (1) c.1628, (mit £12.000), Anne (D. 6. Dez. 1637), da. von William Cecil*, 2. Earl of Salisbury, 5da. (4 d.v.p.) (2) 1. Okt. 1642, Elisabeth (D. 11. März 1705), da. von Theophilus Howard*, 2. Earl of Suffolk, 1s. 1da. (d.v.p.). gestylt Lord Percy KB 1616 summ. an Lords in Fa.’s Baronie 28. März 1626 erfolgreich. Fa. 5. Nov. 1632 als 10. Earl of Northumberland KG 1635. D. 13. Okt. 1668.3

Büros gehalten

Kommr. Zuschuss, Süß. 16244 j.p. Cumb. 1625-mindestens 1641, 1660-D., co. Dauer von 1650-1660, Hants von 1650-mindestens 1653, Mdx. 1630-42, 1650-53, 1660-D., Northumb. 1625-D. (custos verrotten. um 1650-60), Süß. 1625-42, 1644-D. (custos verrotten. bis 1644-50, 1660-D.), Yorks. (E. Reiten) 1625-mindestens 1641, 1660-D., Yorks. (N. Riding) 1625-mindestens 1641, Yorks. (W. Reiten) 1625-mindestens 1641, Westmld. bis 1650-mindestens 1653, 1660-D., Freiheiten von Cawood, Wistow und Otley, Yorks. 16645 Kommr. oyer und terminer, Home circ. 1625-42, 1660-D., Nordkreis. 1625-41, 1654-D., Süß. 1627, 1644, Cumb. 1630, Mdx. 1634-45, 1660-D., Kamm. 1640, Essex 1640, Betten. 1640, London 1644, Surr. 1644, Grenzen 1663-D6 lt. lt. Cumb., Northumb. und Westmld. (jt.) 1626-39, Northumb. (allein) 1639-mindestens 1642, (jt.) 1660-D., Süß. (jt.) 1635-42, (Sohle) 1642, 1660-D., Anglesey, Pemb. und Surr. 16427 Gerichtsvollzieher und Mieteintreiber, le Northsheeles, Northumb. 16268 Kommr. Zwangsdarlehen, Cumb., Yorks. (E. Reiten), Yorks (N. Reiten), Yorks. (W. Reiten), Northumb. Süß., Chichester, 1627,9 Schwäne, Eng. außer West Country 162910 Mitglied, Rat im Norden 1633-611 Gerichtsvollzieher der Freiheit von Ennerdale, kpr. des Waldes von Ennerdale und Dirigent der Mieter in Ennerdale, Cumb. 163312 Kommr. Störungen in mittleren Grafschaften 163513 Freeman, Portsmouth, Hants 163614 commr. Kanalisation, Süß. 1637-41, 1655-60, Mdx. 1637-8, 1645, 1655-60, Kent 1640, Kent und Süß. 1645, 1666, Kent und Surr. 1645, London und Mdx. 1645, Gt. Fens 1646, 1654-62, Yorks. 1660-D., Piraterie, London und Mdx. 1639, Devon 1639, Suff. 1640, Cornw. 1641, Dorset 164215 kpr. Nonsuch-Palast, Surr. 163916 Gefängnislieferung und Oyer und Terminer, Surr. 1640, London 1641, 1644-5, 1659-D., Gefängnislieferung, Surr. 1644, Süß. 164417 Kommr. kt. kriegerisch, London 1644, Verteidigung, Wilts. 1644, Surr. 1645, Northern Assoc., Cumb., Northumb., Yorks. 1645, Verwaltung, Westminster Stiftskirche und sch. 1645, Appelle, Oxf. Univ. 1647, Miliz, Cumb., Northumb. und Süß. 1648, 1660, Carm., Dorset, Mdx., Surr. und Yorks. 1648.18

Master of the Horse an Königin Henrietta Maria 1626-819 PC 5. Nov. 1636 - mindestens 1641, 31. Mai 1660 -D.20 Mitglied, Kriegsrat 1637, Präs. von 164021 ld. adm. 1638-42 Kommr. Admlty 1642-3, 1645-8,22 Versammlung der Geistlichen 1643, Erhaltung von Büchern und Manuskripten 1643 Mitglied, Cttee. beider Königreiche 1644-8 commr. Vertrag von Uxbridge 1645, Bestimmung für New Model Army 1645, Verbrauchsteuerverordnung 1645, Missbräuche in der Heraldik 1645, Plantagen 1646, Ausschluss vom Sakrament 1646, Verkauf von bps.’ Länder 1646, Entschädigung 1647, Management Assessment 1647, Marine und Zoll 1647 , skandalöse Vergehen 1648, Beseitigung von Hindernissen 1648,23 Vertrag von Newport 164824 commr. Graf Marschall 1662.25

Admiral der Flotte 1636, 163726 Gen. (südlich von Trient) 1639-40,27 Kapt.-Gen. 1640-128 Kap. von Tynemouth, Northumb. 1660-D.29

Biografie

Percy stammte von William de Percy ab, der seinen Namen wahrscheinlich von Percy-en-Auge in Calvados in der Normandie erhielt. Er kam kurz nach der Eroberung nach England und wurde ein wichtiger Baron von Yorkshire, bevor er auf dem Ersten Kreuzzug starb.30 Ein Mitglied der Familie vertrat bereits 1297 Yorkshire im Parlament, und 1377 Henry Percy, der Vater von Henry ‘Hotspur& #8217, wurde zum Earl of Northumberland gemacht. Die Percys waren jedoch häufig mit der königlichen Autorität uneins und infolgedessen geriet die Grafschaft 1537 in die Schwebe. 1557 wurde sie Percys Großonkel verliehen, der 1572 für seinen Anteil am Aufstand der nördlichen Grafen hingerichtet wurde. Es wurde dennoch erlaubt, bis auf einen besonderen Rest an Percys Großvater überzugehen, aber die Familie war gezwungen, in Petworth, ihrer Residenz im Westen von Sussex, zu leben, obwohl sie riesige Ländereien im Norden behielt.31

Percys Vater sicherte sich den Platz des Kapitäns der Gruppe der Gentleman-Rentner bei der Thronbesteigung von James und einen Platz im Geheimen Rat, aber er ließ unklugerweise seinen Verwandten, den Schießpulver-Plotter Sir Thomas Percy, in die Bande ein, ohne ihn zuerst dazu zu verpflichten legte den Eid der Vorherrschaft ab und verbrachte folglich 16 Jahre im Turm, wo seine Vorliebe für chemische Experimente ihm den Beinamen ‘The Wizard Earl’ einbrachte. Während dieser Zeit der erzwungenen Inaktivität verdoppelte er seine Miete auf fast 13.000 Pfund pro Jahr und widmete sich der Ausbildung seines Erben, ‘um ihn von seiner Baumschule und den Flügeln seiner Mutter zu entwöhnen’ in jungen Jahren. Ab 1608 verbrachte Percy mit seinem Vater eine beträchtliche Zeit im Tower und war möglicherweise unter den Einfluss eines anderen Gefangenen, Sir Walter Ralegh&dolch. Als er 1615 den Tower nach Cambridge verließ, hielt Northumberland ihn für „roh und hinter vielen seines Alters“ und machte seinen Lehrer auf seine Schüchternheit aufmerksam, „teilweise zu entschuldigen, denn alle unsere Namen sind“ eher wenigen Worten als viel Geplapper unterworfen&8217. Die Rückständigkeit war heilbar, Northumberland selbst gab zu, dass Percy bis 1618 ‘ein Stück des Gelehrten’ hatte und bereit war, unter der Führung von Edward Dowse durch Europa zu reisen, die Zungen ‘zu gewinnen,*.32 Er behielt seine Zurückhaltung bei: ‘no man’, beobachtete Clarendon (Edward Hyde&dagger), ‘hatte immer weniger leere Worte zu beantworten’.33

Northumberland wurde im Sommer 1621 im Rahmen einer Generalamnestie für politische Gefangene freigelassen, und Percy, der zwei Jahre später volljährig geworden war, kehrte 1624 nach Sussex zurück.34 Im letzten jakobinischen Parlament wurde er in sechs Ausschüsse berufen. Am 27. Februar wurde er in das Komitee berufen, um die angeblich dem Herzog von Buckingham durch den spanischen Botschafter angetane Schande zu prüfen, und er gehörte zu denen, die angewiesen wurden, am 3. März mit den Lords über die Adresse für den Abbruch der Verhandlungen über die Spanisches Spiel. Er wurde auch ernannt, an Konferenzen mit Gleichgesinnten zum Monopolgesetz (8. April) teilzunehmen und in Ausschüssen für Gesetzesentwürfe über Beschränkungen und den Missbrauch von Privilegien im Finanzministerium (1. Mai) mitzuwirken. Am 16. April wurde er in das Komitee berufen, um „den Köpfen eines Gesetzentwurfs über das Auffinden von Pferden und Rüstungen zuzustimmen“ und gehörte ebenfalls zu denen, die 12 Tage später den Missbrauch der Heraldik untersuchen sollten. Am 29. April präsentierte er die Namen von Amtsinhabern in Sussex, die des Katholizismus verdächtigt werden. Die Frau des ehemaligen Dieners seines Vaters (Sir) Edward Fraunceys* und einige der Diener des Grafen von Arundel gingen nicht in die Kirche, erklärte er, während drei Kommissare für die Kanalisation ‘absolute Papisten’.35 . seien

Nach dem Ende dieses Parlaments schloss sich Percy seinem Schwager James Hay, 1. Herbst, ‘mit guten Neuigkeiten, wie angenommen wird’, berichtete Chamberlain, ‘Sonst würden sie ihn nicht zum Boten machen’.36 Im folgenden Jahr wurde er nach Chichester, etwa 12 Meilen von Petworth entfernt, zurückgebracht. Im ersten Caroline-Parlament wurde er berufen, an der Konferenz mit den Lords vom 23. Juni 1625 über die Petition für ein Fasten teilzunehmen, und gehörte zu denen, die sechs Tage später angewiesen wurden, einen Gesetzentwurf zur Verhinderung der korrupten Beschaffung von Gerichtsplätzen zu prüfen.37 Er ist Es ist nicht bekannt, dass er in Oxford teilgenommen hat, wo viel Zeit damit verbracht wurde, die anti-calvinistischen Schriften von Richard Montagu, dem damaligen Rektor von Petworth und mit Percys Vater, anzugreifen.38

1626 für Chichester wiedergewählt, wurde Percy in vier Ausschüsse berufen. Er wurde angewiesen, an den Konferenzen mit den Lords über die Einladung des Unterhauses nach Buckingham teilzunehmen, um die erneute Inhaftierung des St. Peter (4. März) und zu Verteidigungsfragen (8. März). Er wurde auch am 25. März ernannt, um den Gesetzentwurf ‘zur Verbesserung der Dienstbarkeit der Waffen des Königreichs’ zu prüfen sich für ihn bei den Lords als nützlich erweisen, denn am 28. März wurde er als Baronie seines Vaters einberufen. Er erhielt die Vollmacht seines Vaters, die zuvor dem Herzog gegeben worden war, und nach dem Parlament wurde gemunkelt, dass er die Meisterschaft des Pferdes von Buckingham kaufen würde, obwohl er für den Fall, dass er nur die entsprechende Position in der Königin erhielt. 8217s Household.40 Im Sommer 1628 legte er jedoch sein Amt am Hof ​​nieder und zog sich aufs Land zurück, da er von Buckingham desillusioniert war. Tatsächlich sagte er später in diesem Jahr seinem Schwiegervater, dem 2. Earl of Salisbury, dass er die jüngste Ermordung des Herzogs nicht beklagte.41

Bis 1633 hatte Percy den Titel seines Vaters übernommen und war nach Westminster zurückgekehrt. In den 1630er Jahren stieg er trotz chronischer Krankheit schnell auf und wurde Geheimrat und Lordadmiral.42 Er schrieb dennoch im Januar 1640, dass ein Darlehen von 5 000 Pfund für den Kampf gegen die Covenanters alles war, was Charles von einem "dessen Haus" erwarten konnte hat in diesen letzten Zeiten wenig oder keinen Vorteil von der Krone erhalten’.43 Nachdem er die Armee Karls I Lords, und protestierten gegen den Prozess des Königs. Er erhielt eine Begnadigung bei der Restauration und wurde wieder in den Geheimen Rat berufen. Er verfasste sein Testament am 10. April 1667, fügte sieben Tage später ein Nachlass hinzu und am 30. März 1668 ein weiteres, das letzte, das seinem Neffen, dem Republikaner Algernon Sidney&dolch, eine Leibrente gewährte. Er starb am 13. Oktober 1668 und wurde am 4. November in Petworth begraben. Sein einziger Sohn starb innerhalb von weniger als zwei Jahren und hinterließ eine Tochter, durch die die Ländereien und der Name von Percy schließlich an Sir Hugh Smithson&dagger gingen, der 1766 zum Herzog von Northumberland ernannt wurde.44


Was ist mit den Percies passiert?

Der derzeitige Herzog von Northumberland, Ralph Percy, ist der ungekrönte König von Northumberland. Er lebt in einer uneinnehmbaren, grauen, strengen mittelalterlichen Festung, Alnwick Castle, die 1100 erbaut wurde und seit 1309 die Heimat seiner Vorfahren ist.

Zu seinen unmittelbaren Vorfahren der Graces zählen der Duke of Sutherland, der Duke of Hamilton und der Duke of Buccleuch. Sein Urgroßvater war Duke of Richmond und sein Ururgroßvater war Duke of Argyle. Aber mehr als all das ist Ralph Percy das Oberhaupt der Percys, einer Familie, die ihre Vorfahren bis in die Normandie und Nordfrankreich zurückverfolgen kann, lange bevor die Ereignisse von 1066 stattfanden. Die Percy’s gaben uns unter anderem Hotspur, verewigt von Shakespeare und dem seligen Thomas Percy, enthauptet von Elizabeth I und dem berüchtigten Thomas Percy, der so untrennbar mit den Berüchtigten verbunden war ‘GUN PULVER PLOT’.

Wer waren die Percy’s?

Was zuvor über die Ursprünge der Percy’ geschrieben und veröffentlicht wurde, besagt, dass sie eine Wikinger- / Normannenfamilie waren, die von Mainfred abstammte, dem dänischen Häuptling, der sich vor 886 in der Normandie niederließ, wie beschrieben wurde, wobei es eine Essenz der Tatsachen gibt.

Richtig ist, dass sich der Hauptsitz der Familie an einem Ort namens Perci in der Normandie befand und sie gemäß der Sitte ihren Namen von ihrem Besitz übernahmen. Die bisherige Geschichte dieser großen Familie spiegelt sich in dem, was heute über ihre Heraldik und ihre DNA bekannt ist, wider, die alle auf ihre Existenz hindeuten, bevor sie in die Normandie in die Stadt Lille bei Bethune in Flandern kamen.

Das erste Mitglied der Familie Percy, das vor 1066 nach England kam, war Alan de Percy. Der nächste, der ankam, war William de Percy, ein Sohn von Alan (1030 – 1096), und ein enger Freund von Wilhelm dem Eroberer, zu dem er kam England im Jahr 1067 und war bekannt als ‘Algersnons’ aufgrund seines Tragens von Schnurrhaaren – ein Bart. Dieser William de Percy oder ‘Algersnons’ etablierte sich sofort in Nordengland, und als das Domesday Book zusammengestellt wurde, wurde er als Lord von über 100 Herrenhäusern aufgeführt. Seine Nachkommen trugen den Titel Baron Percy.

Es ist ein illustrer Stammbaum, der seinesgleichen sucht. Nur eines ist falsch! Der derzeitige Herzog von Northumberland und Empfänger der alten Titel der Familie ist überhaupt kein Percy. Sein Nachname und der seiner Vorfahren sollten Smithson sein.

Im frühen 17. Jahrhundert spielte der 10. Earl of Northumberland Algernon Percy eine herausragende Rolle bei der Wiederherstellung der Monarchie. Er heiratete zweimal zuerst eine Tochter der Familie Cecil, trotz der tiefen Missbilligung seines Vaters, der das sagte ‘Das Blut eines Percy würde sich nicht mit dem Blut eines Cecils vermischen, wenn man es auf eine Schüssel gießt’. Das mag wohl der Fall gewesen sein, aber das Problem war, dass anscheinend nur noch sehr wenig Percys Blut übrig war und etwas getan werden musste. Aus der Ehe gingen fünf Töchter hervor, die Frau starb. Seine zweite Frau war eine Tochter der Howards und aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor, der 11. Earl, der wiederum einen Sohn hatte, der im Säuglingsalter starb. Mit diesem Kind gingen die Percy’s anscheinend zu Ende, da keine Anstrengungen unternommen wurden, um andere lebende Kadettenzweige der Familie zu finden, um direkte männliche Nachkommen von William mit den Schnurrhaaren zu finden. (Siehe James Percy, der Fall Trunckmaker!). Alles, was schien, war eine Tochter, die Lady Elizabeth Percy, die die einsamste und reichste Erbin des Landes wurde, als ihr Vater 1670 in Italien im Alter von fünfundzwanzig Jahren starb. Als Kleinkind von vier Jahren sollte sie die schwere Last und Verantwortung des riesigen Familienbesitzes tragen. Die Grafschaft von Northumberland und die Baronie von Percy galten nun fälschlicherweise als ausgestorben, und es sah so aus, als würde die alte Familie von Percy mit ihr sterben. Sie war die begehrteste Erbin Englands, und so wurde das arme Mädchen aufgrund der unermüdlichen Arbeit und Manipulationen ihrer Mutterwitwe dreimal vor ihrem sechzehnten Geburtstag verheiratet.

Um zu verstehen, wie der moderne Herzog von Northumberland sich selbst als Percy bezeichnen kann, als die Percy-Linie 1670 offenbar ausgestorben war, muss man die komplizierte Reihe von Unfällen, Plänen und Machenschaften, an denen die Nachkommen von Lady Elizabeth Percy beteiligt waren, mit Faszination untersuchen. Elizabeth, die aufgrund ihrer roten Haare den Spitznamen ‘Carrots’ erhielt, wurde von Freiern belästigt. Karl II. wollte sie als Frau für einen seiner Bastardsöhne, aber diesmal hatte er Pech. Im Alter von zwölf Jahren musste sie den Earl of Ogle heiraten, der sechs Monate später starb. Ihr zweiter Ehemann war Thomas Thynne von Longleat, der auf Geheiß eines anderen eifersüchtigen Verehrers, Graf Koningsmark, von angeheuerten Attentätern in der Pall Mall ermordet wurde. Im Alter von sechzehn Jahren war sie zweimal Witwe und heiratete schließlich 1682 diesen absurden “stolzen” Herzog von Somerset. Es ist nicht einmal möglich zu sagen, dass sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage lebte, denn das Leben als Herzogin von Somerset, die Gemahlin eines wahnsinnigen Tyrannen, kann nicht angenehm gewesen sein. Sie starb 1722, und alle ihre Besitztümer in Percy wurden gegen den direkten Willen ihrer Vorfahren irgendwie dem Herzogtum Somerset zugeschrieben. Sofort wurde ihr Sohn Algernon Seymour zum Baron Percy ernannt, um das Erbe der Familien zu schützen.

Algernon heiratete und bekam einen Sohn und eine Tochter. Der Sohn war Lord Beauchamp, Erbe des Herzogtums Somerset und späterer Erbe der Besitztümer von Percy, einschließlich Alnwick Castle, würde im Normalfall mit dem Herzogtum Somerset untergehen. Die Tochter war Elizabeth Seymour, die 1740 eine bedeutende Ehe einging.

Elizabeth Seymours Ehemann war ein Knappe aus Yorkshire, Sir Hugh Smithson, Bart. Sie wurde daraufhin als Lady Betty Smithson bekannt, und für die nächsten vier Jahre gab es keinen Grund zur Annahme, dass sich ihr Status ändern würde, da er kein Erbe eines Titels war. Dann im Jahr 1744 starb Lady Bettys Bruder Lord Beauchamp plötzlich, ein Ereignis, das alle verwandten Familien in Unordnung brachte. Es bedeutete das endgültige Ende dieser Linie von Seymours, und es machte Lady Betty zur Alleinerbin einiger der Seymour-Güter und aller Percy-Güter ihrer Großmutter. Es machte Sir Hugh Smithson auch zu einem sehr wichtigen Mann.

Das Schicksal der Seymour’s, der Percy’s und der Smithson’s wurde in einem Kaleidoskop der Ereignisse zwischen 1748 und 1750 geregelt. Zuerst starb der stolze Herzog von Somerset und wurde von seinem Sohn Algernon, Lady ., als 7. Bettys Vater. 1749 wurde der 7. Duke of Somerset fälschlicherweise zum 1. Earl of Northumberland einer neuen Schöpfung ernannt. Er hatte keine legitimen männlichen Erben, daher wurde eine höchst ungewöhnliche Bestimmung in das Schöpfungspatent aufgenommen, nach der der Titel und der Besitz von Percy (einschließlich Alnwick Castle) bei seinem Tod an seinen Schwiegersohn Smithson und anschließend an Smithsons Erben übergehen sollten von der Leiche von Lady Betty. 1750 starb der 7. Herzog von Somerset. Das Herzogtum ging an einen sehr entfernten Verwandten (Vorfahr des heutigen Herzogs von Somerset) über, und das neue Earldom of Northumberland ging an Sir Hugh Smithson über, der durch einen Parlamentsbeschluss sofort den Namen und die Waffen von Percy annahm.

Fast ein Jahrhundert war vergangen, seit der letzte Percy Earl of Northumberland gestorben war, weit über die Erinnerung der Lebenden im Jahr 1750 hinaus. Smithson hatte keinen Percy, sondern einen Seymour geheiratet, die Urenkelin des anscheinend einsamen männlichen Überlebenden des letzten Percy Earl . Dass er nun ein Percy werden sollte, war insgesamt eine erstaunliche phantastische Erfindung.

Die Smithsons waren selbst eine bescheidene, aber alte Yorkshire-Familie. Im Domesday Book ist ein gewisser Malgrun de Smethton aufgeführt, von dem eine klare Abstammung bis zu Sir Hugh besteht. Aber das war wenig im Vergleich zur Majestät von Alnwick Castle und den Reichtümern, die aus dem Besitz von mehreren tausend Morgen stammten. Leider sind die Anzeichen dafür, dass Smithsons plötzlicher Aufstieg in die höchsten Ränge ihm direkt zu Kopf stieg.

Earl of Northumberland zu sein, reichte seiner Eitelkeit nicht aus, obwohl es Generationen des echten Percys befriedigt hatte. Er wurde als Lord Chamberlain vorgeschlagen, aber stattdessen wurde der Marquis of Hertford ernannt. Northumberland verlangte als Entschädigung eine Art Aufstieg, und als ein Marquessat vorgeschlagen wurde, bestand er darauf, ein Herzogtum zu haben. Der König, George III, stimmte irgendwie zu! So wurde Sir Hugh Smithson 1766 der 1. Herzog von Northumberland und Earl Percy und 1784 Viscount Lovaine von Alnwick. Er ist der direkte Vorfahre des heutigen Herzogs.

Die einzige Unannehmlichkeit, die die Sache stören könnte, wäre das plötzliche Auftauchen eines echten Percy-Erben. Sie wollten nicht, aber ein Kläger, James Percy, hatte seine Rechte unmittelbar nach dem Tod von Josceline, dem letzten Earl of Northumberland im Jahr 1670, zwanzig Jahre lang durchgesetzt. Er war ein Koffermacher und wollte ein Earl werden, also reichte er eine Petition beim House of Lords ein. Er scheiterte kläglich an der unendlichen und rücksichtslos entschlossenen Herzoginwitwe Elizabeths Mutter. James Percy musste schließlich ein Schild um seinen Hals tragen, das ihn verkündete “Der freche Anwärter auf den alten Titel Earldom of Northumberland”.


Wörterbuch der Nationalbiographie, 1885-1900/Percy, Algernon (1602-1668)

PERCY, ALGERNON, zehnter Earl of Northumberland (1602–1668), Sohn von Henry, neunter Earl of Northumberland [q. v.], wurde in London geboren und am 13. Oktober 1602 getauft ( Chamberlain , Briefe während der Regierungszeit von Queen Elizabeth, P. 157 Adelsstand, Hrsg., Brydges, ii. 346). Percy wurde am St. John's College in Cambridge ausgebildet, wie Familienpapiere beweisen, und nicht an der Christ Church, Oxford, wie von Collins und Doyle (Fonblanque, Haus von Percy, ii. 367). Sein Vater schickte ihn daraufhin auf Auslandsreisen und gab ihm genaue Anweisungen, was er zu beachten und zu verhalten hatte (Antiquarisches Repertorium, iv. 374). Am 4. November 1616 wurde er zum Ritter des Bades (Doyle, Offizielle Baronage, ii. 663). Im Parlament von 1624 vertrat er die Grafschaft Sussex, in den 1625 und 1626 die Stadt Chichester. Er wurde am 28. März 1627 als Baron Percy in das House of Lords berufen und folgte am 5. November 1632 seinem Vater als zehnter Earl of Northumberland nach.

Charles I war bestrebt, die Unterstützung von Northumberland zu sichern, und verlieh ihm am 16. Mai 1635 den Orden des Hosenbands (Briefe von Strafford, ich. 363, 427 Fonblanque, ii. 630). In den nächsten Jahren wurden ihm ständig die höchsten Marine- oder Militärposten anvertraut. Am 23. März 1636 wurde er zum Admiral der durch Schiffsgeld aufgebrachten Flotte ernannt, um die Souveränität der Meere zu behaupten. Es bewirkte nichts anderes, als eine bestimmte Anzahl niederländischer Fischer zu verpflichten, Lizenzen für den Fischfang vom Kapitän von Northumberland zu akzeptieren. Aber ihre Unwirksamkeit war eher auf die Politik von Charles als auf die Schuld seines Admirals (Gardiner, Geschichte Englands, viii. 156 Briefe von Strafford, ich. 524 Kal.-Nr. Staatspapiere, Dom. 1635–6, S. xx, 357). Northumberland war voller Eifer für den Dienst des Königs und legte ihm im Dezember 1636 eine Erklärung über die Missbräuche in der Verwaltung der Marine vor, mit Vorschlägen für deren Reform, aber, obwohl durch reichliche Beweise für die behaupteten Übel gestützt, die Kommissare der die Admiralität unternahm keine Schritte, um ihnen Abhilfe zu schaffen. „Dieses Verfahren“, schrieb Northumberland an Strafford, „hat mich zu dem Entschluss gebracht, mich nicht mehr mit dem Bemühen um eine Reformation zu befassen, es sei denn, mir wird dazu befohlen“ (Briefe von Strafford, ii. 40, 49 Kal.-Nr. Staatspapiere, Dom. 1636–7, S. 202, 217, 251 Fonblanque, ii. 379). Strafford, der Northumberland mit aller Kraft unterstützt hatte, drängte ihn, in seinen Bemühungen geduldig und beharrlich zu sein, und drängte durch Laud auf seine Ernennung zum Kommissar der Admiralität oder zum Lord High Admiral (Briefe von Strafford, ii. 54). Im April 1637 wurde Northumberland ein zweites Mal zum Admiral ernannt, konnte aber erneut nichts erreichen. Sein Ekel war sehr groß. Er schrieb Strafford von seinem Ankerplatz in den Downs und beschwerte sich bitter. „Einen ganzen Sommer gemeinsam hier vor Anker zu reiten, ohne Hoffnung auf ein Handeln, tägliche Unordnungen in der Flotte zu sehen und keine Mittel zu haben, sie zu beheben, und in einer Beschäftigung zu sein, in der ein Mann dem Staat nicht dienen kann, sich selbst Ehre zu erringen noch Höflichkeiten für seine Freunde, ist eine Bedingung, von der ich denke, dass niemand ehrgeizig sein wird“ (ib. ii. 84 Gardiner, viii. 219 Kal.-Nr. Staatspapiere, Dom. 1637, S. xxi–xxv). Am 30. März 1638 wurde Northumberland zum Lord High Admiral of England erhoben, der ihm jedoch nur zum Vergnügen und nicht, wie in Nottingham und Buckingham, auf Lebenszeit verliehen wurde (ib. 1637–8, p. 321 Collins, ii. 247). Es war beabsichtigt, seinen Posten zu behalten, bis der Herzog von York volljährig war, um ihm nachzufolgen (Briefe von Strafford, ii. 154 Gardiner, viii. 338). Die Unruhen in Schottland brachten auch das Militäramt Northumberland ein. Im Juli 1638 ernannte der König ein Komitee von acht Geheimräten für schottische Angelegenheiten, zu denen auch Northumberland gehörte. Die Betrachtung der Unzufriedenheit des Volkes und der Kriegsunbereitschaft des Königs ließ ihn für sicherer halten, den Schotten die von ihnen verlangten Bedingungen zu gewähren, als vorschnell in einen Krieg einzutreten. „Gott schicke uns ein gutes Ende dieser lästigen Angelegenheit“, schrieb er an Strafford, „denn zu meiner Befürchtung könnte kein fremder Feind diesem Königreich eine so große Gefahr drohen wie jetzt diese bettelnde Nation“ (ib. ii. 186, 266). Am 26. März 1639, als der König sich darauf vorbereitete, nach Norden zu ziehen, um das Kommando über die Armee zu übernehmen, wurde Northumberland zum General aller Streitkräfte südlich des Trients und zum Mitglied des Regentschaftsrates ernannt.Kal.-Nr. Staatspapiere, Dom. 1638–9, p. 608). Seine privaten Briefe an seinen Schwager, den Earl of Leicester, zeigen, dass Northumberland mit der Politik des Königs unzufrieden war und den meisten seiner Ministerkollegen kein Vertrauen entgegenbrachte. Sekretär Coke hielt er für unfähig und bemühte sich, seinen Platz für Leicester zu bekommen. Sekretär Windebanke hielt er nicht nur für unfähig, sondern auch für verräterisch und war erzürnt über seine Einmischung in das Flottenkommando, die es Tromp erlaubte, Oquendos Schiffe in einem englischen Hafen zu zerstören. Northumberlands eigene Ansichten neigten ihn eher zu einem Bündnis mit Frankreich als mit Spanien, und er war gegen Hamilton, Cottington und die spanische Fraktion im Rat. Strafford war sein Freund, aber er hielt ihn für zu sehr zu Spanien geneigt, und Lauds Religionspolitik missfiel ihm. Die in England herrschende Unzufriedenheit und die Leere der königlichen Schatzkammer schienen ihm den Erfolg des Krieges gegen die Schotten fast unmöglich zu machen (Collins, Sydney Papers, ii. 608–23 Kal.-Nr. Staatspapiere, Dom. 1639–40, S. 22, 526 Briefe von Strafford, ii. 276). Aus diesen Gründen begrüßte Northumberland mit Freude die Einberufung des Short-Parlaments und bedauerte die Vehemenz, mit der die Gemeinen auf Wiedergutmachung ihrer Beschwerden drängten. „Wären sie gut beraten worden“, schrieb er an Lord Conway, „ich bin überzeugt, dass sie mit der Zeit ihre Wünsche erfüllt haben könnten“ (Kal.-Nr. Staatspapiere, Dom. 1640, S. 71, 115 Sydney Papers, ii. 623). Nur von Lord Holland unterstützt, lehnte er die Auflösung des Parlaments im achtköpfigen Ausschuss ab und sprach sich gegen Straffords Vorschlag für eine energische Invasion Schottlands aus. Vanes Notizen zu seiner Rede sind: „Wenn nicht mehr Geld als vorgeschlagen wurde, wie kann man dann einen Offensivkrieg führen? eine Schwierigkeit, nichts zu tun oder sie in Ruhe zu lassen oder mit einem heftigen Krieg fortzufahren“ (Hist. MSS. Komm. 3. Rep. p. 3 Gärtner , Geschichte Englands, ix. 122). „Was wird die Welt über uns im Ausland beurteilen“, beschwerte er sich bei Leicester, „wenn wir eine solche Aktion wie diese einleiten und nicht wissen, wie wir sie einen Monat lang aufrechterhalten sollen? Es betrübt meine Seele, an diesen Ratschlägen beteiligt zu sein, und das Gefühl, das ich für das Elend habe, das gleich daraus entstehen kann, wird von manchen mit einer Unzufriedenheit in mir festgehalten. … Der Zustand, in dem sich der König befindet, ist äußerst unglücklich. Ich konnte nicht glauben, dass weise Männer uns jemals in eine solche Bedrängnis gebracht hätten, in der wir uns jetzt befinden, ohne sicher zu sein, dass es ein Heilmittel gibt.“ (Collins, Sydney Papers, ii. 652, 654).

Bereits im vergangenen Dezember hatte Charles Northumberland mitgeteilt, dass er ihn zum General der für den zweiten schottischen Krieg aufgestellten Truppen machen wollte (ib. ii. 626). Laut Clarendon war Strafford ursprünglich für diesen Posten bestimmt, aber er entschied sich eher dafür, als Generalleutnant unter dem Earl of Northumberland zu dienen, da er glaubte, dass die Verleihung dieses Vorrangs ihn stärker an die Interessen des Königs binden würde und dass seine Macht in den nördlichen Teilen würde den Diensten des Königs große Vorteile bringen (Rebellion, Hrsg. Macray, ii. 80 n.) Sein Auftrag ist datiert 14. Feb. 1640 (Rushworth, iii. 989). Northumberland bemühte sich trotz seiner Zweifel und Verzagtheit energisch um die Organisation der Armee und steuerte 5.000 . beil. auf die 1639 für den Dienst des Königs aufgenommene Anleihe (Sydney Papers, ii. 629 Kal.-Nr. Staatspapiere, Dom. 1640, S. 294, 363, 514, 572). Aber im August 1640 erkrankte er, und Strafford übernahm an seiner Stelle das Kommando über die Armee (ib. S. 588, 603).

Im Long-Parlament rückte Northumberland allmählich auf die Seite der Opposition. Er war einer der Zeugen gegen Strafford im dreiundzwanzigsten Artikel der Anklage, und obwohl er leugnete, dass Strafford beabsichtigt hatte, die irische Armee gegen England einzusetzen, war seine Aussage gegenüber der Empfehlung des Lord Deputy zu willkürlichen Maßnahmen äußerst schädlich. Der König, schrieb Northumberland an Leicester, sei wütend auf ihn, weil er sich nicht für Strafford (Rushworth, Trial of Strafford, pp. 533, 543 Sydney Papers, ii. 665).

Northumberland himself was vexed because the king declined to promote Leicester (ib. ii. 661–6). Clarendon represents Northumberland sending to the House of Commons Henry Percy's letter about the army plot as the first visible sign of his defection (Rebellion, iii. 228 Commons' Journals, ii. 172–5). It was followed in the second session by an ​ open alliance with the opposition party in the House of Lords. Northumberland signed the protests against the appointment of Lunsford to the command of the Tower, against the refusal of the House of Lords to join the commons in demanding the militia, and against their similar refusal to punish the Duke of Richmond's dangerous words. The popular party showed their confidence in Northumberland by nominating him lord lieutenant of the four counties of Sussex, Northumberland, Pembroke, and Anglesey (28 Feb. 1642). His possession of the post of lord high admiral secured the parliamentary leaders the control of the navy. When the king refused to appoint the Earl of Warwick to command the fleet, the two houses ordered Northumberland to make him vice-admiral, and Northumberland obeyed. On 28 June 1642 the king dismissed Northumberland from his office, but too late to prevent the sailors from accepting Warwick as their commander ( Clarendon , Rebellion, iv. 330, v. 376 Hist. MSS. Comm. 3rd Rep. p. 85 Gardiner , History of England, x. 176, 185, 208).

Charles felt Northumberland's defection very severely. He had raised him to office after office, and, as he complained, ‘courted him as his mistress, and conversed with him as his friend, without the least interruption or intermission of all possible favour and kindness’ ( Clarendon , Rebellion, iii. 228 Memoirs of Sir Philip Warwick, P. 117). In three letters to Sir John Bankes, Northumberland explained his position. ‘We believe that those persons who are most powerful with the king do endeavour to bring parliaments to such a condition that they shall only be made instruments to execute the commands of the king, who were established for his greatest and most supreme council. … It is far from our thoughts to change the form of government, to invade upon the king's just prerogative, or to leave him unprovided of as plentiful a revenue as either he or any of his predecessors ever enjoyed.’ He protested that the armaments of the parliament were purely defensive in their aim. ‘Let us but have our laws, liberties, and privileges secured unto us, and let him perish that seeks to deprive the king of any part of his prerogative, or that authority which is due unto him. If our fortunes be to fall into troubles, I am sure few (excepting the king himself) will suffer more than I shall do therefore for my own private considerations, as well as for the public good, no man shall more earnestly endeavour an agreement between the king and his people’ ( Bankes , Story of Corfe Castle, pp. 122, 129, 139).

True to these professions, Northumberland, though he accepted a place in the parliamentary committee of safety (4 July 1642), was throughout counted among the heads of the peace party ( Gardiner , Great Civil War, i. 53, 80). On 10 Nov. 1642 he was sent to present a message of peace to the king at Colebrook, and in the following March he was at the head of the parliamentary commissioners sent to treat with the king at Oxford. Whitelocke praises his ‘sober and stout carriage to the king,’ his civility to his brother commissioners, and the ‘state and nobleness’ with which he lived while at Oxford (Memorials, edit. 1853, i. 195–201 Old Parliamentary History, xii. 29, 201). His zeal for peace made him suspected by the violent party. Harry Marten took upon himself to open one of Northumberland's letters to his wife, and, as he refused to apologise, Northumberland struck him with his cane. This took place on 18 April 1643 in the painted chamber, as Marten was returning from a conference between the two houses, and was complained of by the commons as a breach of privilege (Lords' Journals, vi. 11 Clarendon , Rebellion, vii. 20). In June Northumberland was accused of complicity in Waller's plot, but indignantly repudiated the charge, and Waller's statements against him are too vague to be credited ( Sanford , Studies and Illustrations of the Great Rebellion, pp. 543, 562). He was one of the originators of the peace propositions agreed to by the House of Lords on 4 Aug. 1643, and appealed to Essex for support against the mob violence which procured their rejection by the commons (ib. P. 576 Gardiner , Great Civil War, i. 185 Clarendon , Rebellion, vii. 166–75). Finding Essex disinclined to support the peace movement, Northumberland retired to Petworth, and for a time absented himself altogether from the parliamentary councils. Clarendon, who held that the king might have won back Northumberland by returning him to his office of lord admiral, asserts that if the other peers who deserted the parliament at the same time had been well received by the king, Northumberland would have followed their example (Rebellion, vii. 21, 188, 244, 248).

A few months later Northumberland returned to his place in parliament, and the two houses showed their confidence by appointing him one of the committee of both kingdoms (16 Feb. 1644). In the treaty at Uxbridge in January 1645 Northumberland again acted as one of the parliamentary commissioners, and was their usual spokesman ( Whitelocke , i. 377, 385 Clarendon , Rebellion, viii. 218). But he was hardly as ​ ready to make concessions as before. ‘The repulse he had formerly received at Oxford upon his addresses thither, and the fair escape he had made afterwards from the jealousy of the parliament, had wrought so far upon him that he resolved no more to depend upon the one or provoke the other, and was willing to see the king's power and authority so much restrained that he might not be able to do him any harm’ (ib. viii. 244). During 1645 he acted with the leaders of the independents, helping to secure the passage of the self-denying ordinance, and the organisation of the new model army ( Gardiner , Great Civil War, ii. 189 Sanford , Studies and Illustrations, P. 353). On 18 March he was appointed to the guardianship of the king's two youngest children, with a salary of 3,000l. a year and it was even reported that if the king continued to refuse to come to terms, the Duke of Gloucester would be made king, with Northumberland as lord protector (ib. Lords' Journals, vii. 279, 327). After the fall of Oxford the Duke of York also passed into his custody, with an allowance of 7,500l. for his maintenance.

With the close of the war Northumberland again took up the part of mediator. His own losses during its continuance had amounted to over 42,000l., towards which, on 19 Jan. 1647, parliament had voted him 10,000l. (Hist. MSS. Comm. 3rd Rep. p. 86 Commons' Journals, viii. 651). In January 1647 he united with Manchester and the leading presbyterian peers in drawing up propositions likely to be more acceptable to the king than those previously offered him. They were forwarded through Bellièvre, the French ambassador, who transmitted them to Henrietta Maria ( Gardiner , Great Civil War, iii. 213). On 26 Nov. 1646 Northumberland had been accused of secretly sending money to the king during the war, and the charge had been investigated at the desire of the commons by a committee of the House of Lords but the informer himself finally admitted that the charge was false (Lords' Journals, viii. 578, 678). That it should have been made at all was probably the effect of his obvious preference for a compromise with Charles.

Northumberland was one of the peers who left their seats in parliament after the riots of July 1647, and signed the engagement of 4 Aug. to stand by the army for the restoration of the freedom of the two houses (Lords' Journals, ix. 385). It was at Northumberland's house, Syon, near Brentford, that the conferences of the seceders and the officers of the army were held and an agreement arrived at ( Waller , Vindication, P. 191). When the king was in the hands of the army, and during his residence at Hampton Court, he was allowed to see his children with more frequency than before, parliament, however, stipulating that Northumberland should accompany his charges. In one of these interviews it is said that Charles gently reproached Northumberland for his defection, and hinted that, if he would return to his allegiance, the Duke of York should be married to one of his daughters. But Northumberland remained firm against any temptations while his opposition to the vote of no address proved that fear was equally unable to make him swerve from the policy of moderation and compromise ( Green , Lives of the Princesses of England, vi. 360 Gardiner , Great Civil War, iv. 52). On 21 April 1648 the Duke of York escaped from Northumberland's custody, and made his way in disguise to Holland. But as early as 19 Feb. Northumberland had asked to be relieved of his charge, and declined to be responsible if he should escape so the two houses, on hearing the earl's explanation, acquitted him of all blame in the matter (Cal. State Papers, Dom. 1648–9, p. 19 Lords' Journals, x. 220 Life of James II, i. 29–33). In the following September Northumberland was appointed one of the fifteen commissioners sent to negotiate with Charles at Newport, and appears from his subsequent conduct to have regarded the king's concessions as a sufficient basis for the settlement of the nation. In the House of Lords he headed the opposition to the ordinance for the king's trial. ‘Not one in twenty of the people of England,’ he declared, ‘are yet satisfied whether the king did levy war against the houses first, or the houses first against him and, besides, if the king did levy war first, we have no law extant that can be produced to make it treason in him to do and for us to declare treason by an ordinance when the matter of fact is not yet proved, nor any law to bring to judge it by, seems to me very unreasonable’ ( Gardiner , Great Civil War, iv. 289).

Under the Commonwealth and protectorate Northumberland remained rigidly aloof from public affairs. He consented, however, to take the engagement to be faithful to the Commonwealth ( Sanford , Studies and Illustrations of the Great Rebellion, P. 292). At his own request parliament relieved him of the expensive and troublesome charge of Prince Henry and the Princess Elizabeth, appointing, at his own suggestion, his sister, the Countess of Leicester, to fill his place ( Cary , Memorials of the Civil War, ii. 127, 138 Commons' Journals, ​ vi. 216). He took no part in any plots against the government. An attempt to make him out to be a delinquent failed but the demand that Wressell Castle should be made untenable, and the consequences of a loan raised by the parliament, for which he had become engaged, gave him some vexation (Cal. State Papers, Dom. 1649–50, p. 286 Hist. MSS. Comm. 3rd Rep. pp. 87–8). He refused to sit either in Cromwell's House of Lords or in that summoned by his son in 1659. To Richard's invitation he is said to have replied that, ‘till the government was such as his predecessors have served under, he could not in honour do it but, that granted, he should see his willingness to serve him with his life and fortune’ (Clarendon State Papers, ii. 432). He looked forward to the restoration of the House of Lords as a necessary part of the settlement of the nation, but deprecated any premature attempt on the part of the lords themselves to reclaim their rights. On 5 March 1660 he wrote to the Earl of Manchester, referring to the recent attempt made by some of the lords to persuade Monck to allow them to sit, and urging its unseasonableness ( Manchester , Court and Society from Elizabeth to Anne, i. 395). An unconditional restoration he did not desire, and was one of the heads of the little cabal which proposed that merely those peers who had sat in 1648 should be permitted to take their places in the upper house, and that these should impose on Charles II the conditions offered to his father at the Newport treaty ( Collins , Sydney Papers, ii. 685 Clarendon State Papers, iii. 729). In the Convention parliament which met in April 1660 he supported a general act of indemnity, and was heard to say that, ‘though he had no part in the death of the king, he was against questioning those who had been concerned in that affair that the example might be more useful to posterity and profitable to future kings, by deterring them from the like exorbitances’ ( Ludlow , Erinnerungen, 267, ed. 1894).

Though the policy which Northumberland had pursued must have been extremely distasteful both to the king and to his ministers, he was sworn in as a privy councillor immediately after the king's return (31 May 1660) ( Blencowe , Sydney Papers, P. 158). He was appointed lord lieutenant of Sussex (11 Aug. 1660) and joint lord lieutenant of Northumberland (7 Sept. 1660), and acted as lord high constable at the coronation of Charles II (18–23 April 1661). But he exercised no influence over the policy of the king, and took henceforth no part in public affairs. He died on 13 Oct. 1668, in the sixty-sixth year of his age, and was buried at Petworth.

Clarendon terms Northumberland ‘the proudest man alive,’ and adds that ‘if he had thought the king as much above him as he thought himself above other considerable men, he would have been a good subject.’ ‘He was in all his deportment a very great man,’ and throughout his political career he behaved with a dignity and independence more characteristic of a feudal potentate than a seventeenth-century nobleman. Without possessing great abilities, he enjoyed as much reputation and influence as if he had done so. ‘Though his notions were not large or deep, yet his temper and reservedness in discourse, and his unrashness in speaking, got him the reputation of an able and a wise man which he made evident in his excellent government of his family, where no man was more absolutely obeyed and no man had ever fewer idle words to answer for and in debates of importance he always expressed himself very pertinently’ (Rebellion, vi. 398, viii. 244). At the commencement of the civil war he had ‘the most esteemed and unblemished reputation, in court and country, of any person of his rank throughout the kingdom.’ At the close of the struggle he preserved it almost unimpaired. ‘In spite of all the partial disadvantages which were brought upon him by living in such a divided age, yet there was no man perhaps of any party but believed, honoured, and would have trusted him. Neither was this due to any chance of his birth, but, as all lasting reputation is, to those qualities which ran through the frame of his mind and the course of his life’ (Sir William Temple to Josceline, eleventh earl of Northumberland, 26 Dec. 1668 Fonblanque , ii. 475).

Northumberland married twice: first, in January 1629, Lady Anne Cecil, eldest daughter of William, second earl of Salisbury. This match was strongly disapproved by the bridegroom's father, who attributed his wrongs to the jealousy of the first Earl of Salisbury, and declared that the blood of Percy would not mix with the blood of Cecil if you poured it in a dish’ ( Fonblanque , ii. 370). She died on 6 Dec. 1637, and was buried at Petworth (Strafford Letters, ii. 142). By her Northumberland had issue five daughters, three of whom—Catharine, Dorothy, and Lucy—died in childhood Lady Anne Percy, born on 12 Aug. 1633, married, on 21 June 1652, Philip, lord Stanhope, and died on 29 Nov. 1654 Lady Elizabeth Percy, born on 1 Dec. 1636, married, on 19 May 1653, Arthur, lord Capel (created Earl of Essex in 1661), and died on ​ 5 Feb. 1718 (ib. ich. 76, 116, 469 Collins , ii. 353 Fonblanque , ii. 388, 407).

Northumberland's second wife was Lady Elizabeth Howard, second daughter of Theophilus, second earl of Suffolk. The marriage took place on 1 Oct. 1642. She died on 11 March 1705. By this marriage the great house built by Henry Howard, earl of Northampton, came into Northumberland's possession, and was henceforth known as Northumberland House. It was demolished in 1874 to make room for Northumberland Avenue ( Wheatley , London Past and Present, ii. 603). By his second countess Earl Algernon had issue: (1) Josceline, eleventh earl of Northumberland, born on 4 July 1644, married, on 23 Dec. 1662, Elizabeth, youngest daughter of Thomas Wriothesley, earl of Southampton, and died on 21 May 1670, having had issue a son, Henry Percy, who died on 18 Dec. 1669, and a daughter, Elizabeth Percy, born on 26 Jan. 1667, afterwards Duchess of Somerset (2) Lady Mary Percy, born on 22 July 1647, died on 3 July 1652.

A portrait of Northumberland and his countess by Vandyck was No. 719 in the National Portrait Exhibition of 1866 it is in the possession of the Marquis of Salisbury. Another by the same painter, the property of the Earl of Essex, was No. 760. The latter was No. 57 in the Vandyck exhibition of 1887. Lists of engraved portraits are in Granger's ‘Biographical History,’ and in the catalogue of the portraits in the Sutherland copy of Clarendon's ‘History,’ in the Bodleian Library. They include engravings by Glover, Hollar, Houbraken, Payne, and Stent (>).

[A life of Algernon, earl of Northumberland, based mainly on the family papers, is contained in De Fonblanque's House of Percy, vol. ii. The papers themselves are calendared Hist. MSS. Komm. 3rd Rep. A life is also given in Lodge's Portraits Doyle's Official Baronage, ii. 663 Collins's Peerage, ed. Brydges, vol. ii. Collins's Sydney Papers other authorities cited in the article.]


Family and offspring

He married Anne Cecil in 1629 (baptized February 23, 1612, † December 6, 1637), eldest daughter of William Cecil, 2nd Earl of Salisbury and his wife Catherine Howard . The couple had the following children:

  • Catherine Percy (died as a child)
  • Dorothy Percy (died as a child)
  • Anne Percy (born December 19, 1633, † November 29, 1654), ∞ on June 21, 1652 Philip Stanhope, 2nd Earl of Chesterfield
  • Elizabeth Percy (born December 1, 1636, † February 6, 1718), ∞ on May 19, 1653 Arthur Capell, 1st Earl of Essex
  • Lucy Percy (died as a child)

On October 1, 1642, Northumberland married Elizabeth Howard (* around 1622, † March 11, 1704/05), the second daughter of Theophilus Howard, 2nd Earl of Suffolk and his wife Elisabeth Home . He had the following children with her:


Dictionary of National Biography, 1885-1900/Percy, Henry Algernon (1502?-1537)

PERCY, HENRY ALGERNON, sixth Earl of Northumberland (1502?–1537), was eldest son of Henry Algernon, fifth earl [q. v.], by Catherine, daughter of Sir Robert Spencer. He was born about 1502, and sent, when quite young, to be a page in Wolsey's household. He was knighted in 1519, and, in spite of the fact that his father had destined him as early as 1516 (Letters and Papers, Hen. VIII, ii. ich. 1935) for the daughter of the Earl of Shrewsbury, he fell in love with Anne Boleyn, then a young lady about the court. The intrigue was soon discovered, and the Earl of Northumberland sent for. Wolsey himself, though ignorant as yet of the king's inclinations, scolded the young man. Lord Percy gave way, but there is little doubt that the attachment lasted through his life. In July 1522 he was made a member of the council of the north in October he was made deputy warden of the east marches, and Dacre suggested that, young as he was, he should be made warden the same year. On 19 May 1527 he succeeded his father as sixth Earl of Northumberland he was made steward of the honour of Holderness on 18 June on 2 Dec. he became lord warden of the east and west marches.

Northumberland had many misfortunes. He was constantly ill from a kind of ague. He was burdened with debt, and yet had to keep up a vast establishment and engage in much fighting on his own account. Wolsey treated him like a boy so long as he was in power. He was not often allowed to go to the court, nor even to his father's funeral. To add to his other distresses, he disagreed with his wife, who soon returned to her father, and hated her husband heartily for the rest of his short life. Many of his troubles are reflected in his letters (cf. Skelton , Why come ye not to Court?). His chief friend was Sir Thomas Arundell [q. v.]

In spite of his anxieties he was very active on the borders. He had leave in 1528 to come to London, Wolsey writing that he hoped he would prove ‘conformable to his Hyghness's pleesor in gyvyng better attendaunce, leaving off his prodigality, sulleness, mistrust, disdayne, and making of partys.’ In 1530, while he was at Topcliffe, he received a message from the king ordering him to go to Cawood and arrest Wolsey. He seems to have acted as humanely as he could, and sent his prisoner south in the custody of Sir Roger Lascelles, while he remained to make an inventory of the cardinal's goods. He was one of the peers who signed the letter to the pope in July 1530 asking that the divorce might be hurried on, and, from his friendship with Sir Thomas Legh [q. v.], it seems as though he were of the new way of thinking in religious matters. On 23 April 1531 he was created K.G. on 11 May 1532 he was made sheriff of Northumberland for life and on the 26th of the same month a privy councillor. In 1532 Northumberland stood in great peril. His wife, drawing, doubtless, upon her recollection of matrimonial squabbles, accused him of a precontract with Anne Boleyn. She confided her alleged grievance to her father, who cautiously mentioned the matter to the Duke of Norfolk. Anne Boleyn ordered a public inquiry. Northumberland denied the accusation, and his accusers were routed.

Northumberland took part in the trial of Lord Dacre in July 1534. In the January following he was accused of ‘slackness’ on the borders, and also of the graver offence of having a sword of state carried before him when he went as justiciary to York. Illness was doubtless in part responsible for his neglect of duty in the previous year. But Chapuys ranked him, on information which he had from his doctor, among the disaffected early in 1535. Having no children, Northumberland now began to arrange his affairs. In February 1535 he wrote to Cromwell that the king had given him leave to name any of his blood his heir but, on account of their ‘debylytery and unnaturalness,’ he had determined to make the king his heir. This decision he confirmed later. In 1536 he was created lord president of the council of the north, and vicegerent of the order of the Garter. In May 1536 he formed one of the court for the trial of Anne Boleyn, but when he saw her he grew ill and left the room. Anne is said to have confessed a pre ​ contract with him in the hope of saving her life. In September 1536 he had a grant of 1,000l. to come to London in order to make arrangements about his lands. The matter had not been completed when the northern rebellion known as the ‘pilgrimage of grace’ broke out. Northumberland's brothers and mother were open sympathisers with the rebels, but the earl himself remained loyal. The rebel leader, Aske, and his men came to Wressell, where he was ill in bed. The earl, who is spoken of as ‘Crasyside,’ was besought to resign his commands of the marches into the hands of his brothers, or at all events go over to the rebels. He refused both requests and when William Stapleton, in whose depositions we have an account of the affair, went up to see him, ‘he fell in weeping, ever wishing himself out of the world.’ Aske sent him to York, to protect him from the fury of his followers, who wanted to behead him. Finding himself ‘for ever unfeignedly sick,’ he made a grant to the king of his estates, on condition that they might pass to his nephew. When, however, his brother, Sir Thomas, was attainted, he made the grant unconditional in June 1537. By this time his mind was fast failing. He removed to Newington Green, where Richard Layton [q. v.] visited him on 29 June 1537. He says that he found him ‘languens in extremis, sight and speech failed, his stomach swollen so great as I never see none, and his whole body as yellow as saffron.’ He died on 29 June 1537, and was buried in Hackney church. Weever quotes an inscription, but Bishop Percy in 1767 could find no trace of it. He married, in 1524, Mary Talbot, daughter of George, fourth earl of Shrewsbury, but left no issue. The earldom fell into abeyance on his death, but was revived in favour of his nephew Thomas, seventh earl [q. v.] His widow lived until 1572. She had a grant of abbey lands, and was suspected of being a Roman catholic, a favourer of Mary Queen of Scots, and of hearing mass in her house. She was buried in Sheffield church.

Northumberland's two brothers, Sir Thomas and Sir Ingelram Percy, took an active part in the management of his estates. They were both important leaders in the pilgrimage of grace. Both were taken prisoners. Sir Thomas was attainted and executed in 1537. His sons, Thomas, seventh earl [q. v.], and Henry, eighth earl [q. v.], are separately noticed. Sir Ingelram Percy was confined in the Beauchamp Tower, where his name is to be seen cut in the stone. But he was soon liberated, went abroad, and died about 1540. He left an illegitimate daughter Isabel, who married, in 1544, Henry Tempest of Broughton.

[De Fonblanque's Annals of the House of Percy Letters and Papers, Henry VIII State Papers, i. 109, &c., ii. 140, iv. 59, v. 16, &c. Archæol. xxxiii. 4 Bapst's Deux gentilshommes Poètes, 17, 133–4 Froude's Hist. of England, vol. ix. Friedmann's Anne Boleyn, passim Doyle's Official Baronage Nott's Wyatt Cavendish's Life of Wolsey Rot. Parl. Wriothesley's Chron. and Chron. of Calais, in the Camden Society's publications.]


Person:Algernon Percy (3)

Oberst Lord Algernon Malcolm Arthur Percy (2 October 1851 – 28 December 1933) was a British career soldier and Conservative politician who sat in the House of Commons from 1882 to 1887.

Percy was the second son of the 6th Duke of Northumberland and his wife Louisa Drummond daughter of Henry Drummond of Albury Park, Surrey. He was educated at Eton and Christ Church, Oxford. From 1872 to 1880, he was a lieutenant in the Grenadier Guards. He was Major of the 3rd Battalion of the Royal Berkshire Regiment from 1881 to 1886. He was also J.P. for Surrey

In 1882, Percy was elected Member of Parliament for Westminster and held the seat until it was divided under the Redistribution of Seats Act 1885. In the 1885 general election, he was elected MP for St George's, Hanover Square until he resigned his seat in 1887.

Percy was a major in the 3rd (Militia) Battalion of the Northumberland Fusiliers from 1886, and was promoted to lieutenant-colonel on 15 July 1895. In early 1900 he joined the regiment when it was stationed at Malta. He was appointed in command of the Tyne Volunteer Infantry Brigade on 5 March 1902, with the rank of colonel in the Volunteer Force whilst so serving. In the 1902 Coronation Honours list he was on 26 June 1902 appointed an aide-de-camp to King Edward VII, with the regular rank of colonel. He served as such until the King´s death in 1910, and was re-appointed ADC to King George V from 1910 to 1920.

Percy married Lady Victoria Edgcumbe (a daughter of the 4th Earl of Mount Edgcumbe) on 3 August 1880 and they had two children:


According to the 1911 encyclopedia he made unsuccessful attempts to reform the navy, so in a sense Pepys continued his work. There's a picture of him at:
http://www.npg.org.uk/live/search/portrait.asp?li…

His father was an interesting fellow.
"Born 1564, the 9th Earl was two years older than James VI. He owned massive estates in northern England as well as the south. His main establishment was Pentworth in Sussex. Although his speech was inclined to be slow and he was slightly deaf he was a highly gifted man. His scientific experiments and library earned him the title of


This month’s local history focus is Northumberland and we’re kicking things off with a look at the county during the British Civil Wars. Dr David Scott, senior research fellow in our Commons 1640-1660 project, explores the county torn between Scotland to the North and the rest of England to the South.

Northumberland in the eyes of Stuart England’s not-so-liberal elite was one of ‘the dark corners of the land’ – a county where the light of southern Protestantism and civility still struggled to penetrate. A century or more later and the border counties, like the Scottish Highlands, would be admired by those of refined sensibility for the wild beauty of their scenery and the supposedly unaffected simplicity of their inhabitants. But a rather less romantic view of the region prevailed in the seventeenth century. The London cartographer Richard Blome described Northumberland in 1673 as ‘a county of a sharp and piercing air and…thinly inhabited, which is occasioned through its near neighbourhood to Scotland and its barrenness, being for the most part exceeding rough, hilly and very hard to be manured’ (R. Blome, Britannia (1673), 179).

‘Near neighbourhood to Scotland’ was a particularly black mark against Northumberland’s name – but not one that its inhabitants would have contested. The accession of the Scottish king James VI to the English throne in 1603 had consigned the Border Reivers and the ‘debateable lands’ to history and gone too, or so it seemed, was the threat of invasion from Scotland. But old fears and animosities died hard. Early-Stuart Northumbrians generally shared the view of the border magnate, Algernon Percy, 10th earl of Northumberland, that Scotland was a ‘beggarly nation’, in every way England’s inferior (The Earl of Strafforde’s Letters and Dispatches ed. W. Knowler (1739), ii. 186).

Sir Algernon Percy 10th Earl of Northumberland, His First Wife Lady Anne Cecil, and their Eldest Daughter, Lady Catherine Percy. Anthony van Dyck, c.1633. National Trust, Petworth House

The Scots’ friends in Northumberland were mostly confined to Newcastle and the town’s few hundred or so puritans, who looked northwards to their fellow godly Calvinists for support. Newcastle’s merchant princes, on the other hand, looked southwards to London and its insatiable demand for coal. The Tyne Valley coalfield was the largest in England, and huge profits were to be made mining, shipping and vending coal to feed the capital’s hearths and stoves. ‘This great trade hath made this part to flourish in all trades’, observed one Northumbrian in 1649, and had powered Newcastle past York as northern England’s largest and wealthiest town (W. Gray, Chorographia, or a Survey of Newcastle upon Tine (1649), 37).

Charles I’s wars against his rebellious Scottish subjects in 1639-40 brought home to Northumbrians, quite literally, the old evils of life on England’s northern frontier. When the Scots had last invaded Northumberland, in 1513, they had had been turned back just south of the border when they did so in 1640 their victorious army occupied the entire county and garrisoned Newcastle. Having marched out of northern England in 1641, the Scots marched back in again early in 1644 – this time at the invitation of Parliament to help defeat the king in the English civil war.

Map of Tyneside, taken from Ralph Gardiner’s petition ‘England’s grievance discovered, in relation to the coal trade’, 1655. Via Tyne and Wear Archives

Hatred of the Scots and their puritanical religion (Presbyterianism) turned Northumberland solidly royalist in the civil war and swelled the ranks of the ‘Whitecoats’ – the Northumbrian brigade that refused to surrender at the battle of Marston Moor and was wiped out by Scottish and parliamentarian cavalry. The Scots’ second occupation of Northumberland and the surrounding counties lasted fully three years, until early 1647, during which time their pay-starved troops committed such ‘infinite oppressions and extortions’ that many northern parliamentarians became as vehemently anti-Scottish as the royalists (Bodl. Nalson IV, f. 212v). At Westminster, meanwhile, the more the Scots tried to foist their authoritarian brand of Presbyterianism onto Parliament, the more convinced were some MPs of the need for at least limited religious toleration and for an end to Scottish interference in English affairs. Heading this anti-Scottish party – a faction known as the Independents – were the earl of Northumberland and the New Model Army’s second-in-command Oliver Cromwell, whose Ironsides had joined in the slaughter of the Whitecoats at Marston Moor.

The Independents’ domination at Westminster provoked yet another Scottish invasion of England, in 1648 – this time in support of the king rather than Parliament. Battered and bruised by their experiences in the first civil war, most Northumberland royalists sat this second one out. Besides, few of them were eager to fight alongside the Scots even against fanatical puritans like Cromwell. Indeed, the ruinous impact of the second civil war on the region would push some Northumbrians in a decidedly radical direction themselves. The mayor of Newcastle and 80 freemen petitioned Parliament in October 1648, requesting that ‘full and exemplary justice be done upon the great incendiaries of the kingdom [i.e. the king and his abettors], the fomenters of, and actors in, the first and second war and the late bringing in of the Scots’ (The Moderate, no. 14 (10-17 Oct. 1648), 115-16, 120 (E.468.2)). Charles’s execution in January 1649 occasioned no regret from the town’s leaders, merely disappointment that he had ‘died like a desperate ignorant Roman – nothing we can see in him tending to a true Christian or the power of godliness’ (The Moderate, no. 30 (30 Jan.-6 Feb. 1649), 295-6 (E.541.15)).

Among the 59 men who signed the king’s death warrant was Newcastle’s MP John Blakiston. The high proportion of northern MPs among the regicides may well reflect hopes in the region that cutting off the king’s head would also sever the regnal union between England and Scotland and end any further danger of the Scots invading in support of ‘their’ king. But the Scots clung obstinately to the idea of a British monarchy and invaded England a fourth time, in 1651, in the cause of Charles II. The overwhelming reaction among Northumbrians to Cromwell’s subsequent defeat of the Scots (at Worcester) and conquest of Scotland was probably one of wearied relief.

Northumberland suffered its final invasion when the English army in Scotland under General George Monck crossed the border late in 1659 en route to London and a bloodless campaign that would end with the restoration of the monarchy in May 1660. Newcastle sent a loyal address to Charles II, expressing the hope that he would ‘unite a divided church, compose a distracted kingdom and ease an oppressed people’ (CSP Dom. 1660-1, p. 4). But the legacy of two decades on the front-line of Britain’s civil wars could not be wished away so easily. The threat of Scottish invasion steadily receded from the 1650s. However, the trauma of war, occupation and regicide had opened divisions in Northumbrian society that would linger for generations.

You can find previous blog from our ‘Local History’ series here. Follow the work of the Commons 1640-1660 project via the James I to Restoration section of our blog.


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